Lesen

Beim Lesen eines Textes findet ein Abgleich zwischen dem mental abgespeicherten Wortbild und dem einzelnen Leseworten statt. Der Leseprozess verläuft flüssig und fehlerfrei, wenn der Leser alle Worte dieses Textes in seinem mentalen Lexikon abgespeichert hat. Aus diesem Grund ist es für ein reibungsloses Lesen erforderlich, dass man möglichst viele Worte bildhaft als Wort-Bild abspeichert. Geübte Leser erfassen mehrere Worte auf einmal. Je größer das Sichtfeld beim Erfassen der Worte ist, desto größer ist das Lesetempo.

Beim Lesen eines Wortes entstehen Assoziationen aus Klängen, Bildern, Gefühlen, Gerüchen und Geschmacksempfindungen. Je genauer die sinnesspezifischen Verknüpfungen, d.h. Klang, Bilder, Gefühle, Gerüche mit dem jeweiligen Wortbild sind, desto besser gelingt das sinnerfassende Lesen.

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